Arzneimittel vorbestellenErnährungs- beratungGlückauf- Apotheke

„Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.”

Arthur Schopenhauer
Kolping Apotheke - Kolpingstr. 3, 53894 Mechernich

Mo, Di, Do, Fr 08:00 - 18:30 Uhr // Mi 08:00 - 15:00 Uhr // Sa 08:30 - 13:00 Uhr

Wir sind Mitglied
im Netzwerk der
Natürlich Apotheken

02443/
2454

Hoffnung für den kleinen Boris

Der kleine Boris* (*Name geändert) hatte es nicht leicht im Leben. Obwohl er schon fünf Jahre alt war, fiel ihm das Sprechen immer noch schwer. Beim Sport in seiner Heimatstadt am Schwarzen Meer konnte er mit seinen Altersgenossen nicht mithalten. Meist konnte er den Ball nicht fangen oder trat beim Fußballspiel daneben. Seine Feinmotorik war auch nicht auf der Höhe dessen, was man in seinem Alter normalerweise erwarten würde. Dennoch fanden die Ärzte keine Ursachen für Boris‘ Gesundheitsprobleme. Schließlich entschlossen sich seine Eltern, der Sache auf den Grund zu gehen. Während eines Verwandtschaftsbesuchs in Berlin ließen sie eine Haarprobe ihres Sohnes in einer natürlich-Apotheke analysieren. Das Ergebnis war dramatisch: Der Organismus des kleinen Jungen war offensichtlich stark mit Quecksilber belastet. Quecksilber ist ein starkes Nervengift, das im menschlichen Organismus normalerweise nichts zu suchen hat. Dass Quecksilber stark giftig wirkt, ist dabei aber nur eine Hälfte des Problems. Die andere: Quecksilber bindet sich im Körper an das lebenswichtige Spurenelement Selen und verhindert damit, dass der Körper das Selen verwerten kann. Alles zusammen kann zu Gesundheitsproblemen führen, wie sie beim kleinen Boris zu beobachten waren.

Hg = bereits in der Antike experimentierte man mit Quecksilber und verwendete es trotz seiner (unbekannten) Giftigkeit als Medikament. Quecksilber (altgriechisch „flüssiges silber“)

Die Frage ist natürlich: Woher kommt das Quecksilber?

Noch vor zwanzig Jahren war die Standard-Antwort auf diese Frage ganz einfach: Amalgam! Die quecksilberhaltigen Zahnfüllungen galten als das Hauptproblem, wenn von einer Quecksilberbelastung die Rede war. Doch mittlerweile wird Amalgam von den Zahnärzten praktisch nicht mehr eingesetzt und auch Boris hatte keine solchen Zahnfüllungen. Wie kam es also tatsächlich in seinen Körper? Die Ursache liegt wohl am Wohnort und der Ernährung. In der Heimat des Jungen am Schwarzen Meer wird traditionell sehr viel Fisch gegessen - und der ist heute leider oft mit Quecksilber belastet. Das Gift wird aus allen möglichen Quellen letztlich ins Meer geschwemmt und landet am Ende der Nahrungskette in den Körpern der Fische, die wiederum von uns Menschen gegessen werden. Dieses weithin unbekannte Problem ist mittlerweile so groß, dass Fachleute teilweise schon vom Verzehr von zu viel Fisch abraten - obwohl Fisch ansonsten eigentlich sehr gesund ist. Die Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) lautet immer noch, man solle durchschnittlich zwei Fischmahlzeiten pro Woche zu sich nehmen. Aber das kann aus Sicht des Quecksilber-Problems fast schon wieder zu viel sein. Wer übrigens gerne wissen möchte, ob bei ihm eine Quecksilber-Belastung vorliegt oder nicht, kann sich in unserer natürlich-Apotheke gerne darüber informieren.