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„Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.”

Arthur Schopenhauer
Kolping Apotheke - Kolpingstr. 3, 53894 Mechernich

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Das Abwehrsystem auf Achterbahnfahrt

Autoimmunerkrankungen sind chronisch-entzündliche Prozesse, von denen weltweit etwa 5-8 Prozent der Bevölkerung betroffen sind, Frauen statistisch gesehen häufiger als Männer. Durch eine Störung im Immunsystem beginnt dieses den eigenen Körper anzugreifen und so verschiedene Begleiterscheinungen auszulösen. Bis heute sind etwa 80 bis 100 unterschiedliche Formen bekannt, die einzeln oder in Kombination auftreten können. Man unterscheidet organspezifische Autoimmunerkrankungen, bei denen ein bestimmtes Organ wie Haut, Schilddrüse oder Darm betroffen sind, von den systemischen Formen, die als rheumatische Erkrankung sichtbar werden. Die genauen Ursachen für die Entstehung der Erkrankung sind vielschichtig und bis heute noch nicht vollständig geklärt. Grundsätzlich müssen mehrere ungünstige Faktoren aufeinander treffen, um den Ausbruch der Erkrankung auszulösen.



Autoimmunerkrankungen und Umweltgifte – ein Zusammenhang?

Oben auf der Liste der verdächtigen Auslöser von Autoimmungeschehen stehen Schwermetalle, vor allem das giftige Quecksilber. Eine spannende amerikanische Studie weist hier einen Zusammenhang zwischen Belastungen mit Quecksilber und Autoimmunerkrankungen bei Frauen nach. Quecksilber kann sowohl akute als auch chronische Vergiftungen auslösen. Die Forscher wiesen das Schwermetall auch in den Haaren der Probanden nach. Fragen Sie uns nach dieser Analyse in unserer Apotheke.

Ausleitung von Schwermetallen aus dem Organismus: Der erste Schritt der Ursachenforschung ist der Nachweis giftiger Stoffe – im zweiten Schritt steht die gezielte Ausleitung auf dem Regulationsplan. Hierfür empfehlen wir Kuren mit pflanzlichen oder mineralischen Ausgangsstoffen, die die Ausleitungsfunktionen der „Entsorgungsorgane“ ankurbeln. Für Autoimmunerkrankungen gibt es speziell abgestimmte Verfahren. Sprechen Sie uns gerne an. Haben Sie schon einmal von der Homotoxinlehre nach Dr. Hans Heinrich Reckeweg gehört? Nach ihm ist der Organismus ein Fließsystem, in das ständig Stoffe hineinströmen, verändert werden und verändern, und dann wieder ausströmen. Dieser Fluss wird durch Toxine – also giftige Stoffe – gestört. Die Reaktion des Organismus auf diese Toxine teilt Dr. Reckeweg in 6 Stufen ein, in die sogenannte 6-Phasen Tabelle. Fragen Sie uns nach diesem „Gebetbuch“ für die Regulationspharmazie®.


Bekannte Autoimmunerkrankungen im Überblick

Morbus Crohn: Die chronisch entzündliche Darmerkrankung (CED) kann alle Verdauungsorgane von der Speiseröhre bis zum Rektum betreffen. Bei der Entstehung scheint das Mikrobiom, also die Bakterienbesiedlung des Darms, eine wesentliche Rolle zu spielen. Vor allem die Mineralstoffversorgung sollte im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, insbesondere von Eisen, Magnesium, Calcium, Zink, diversen Spurenelementen sowie Vitamin B12. Außerdem ist zusätzlich eine sanfte mikrobiologische Therapie empfehlenswert.

Hashimoto Thyreoiditis: Hier zerstören körpereigene T-Lymphozyten nach und nach immer mehr Schilddrüsengewebe. Neben einer genetischen Komponente und hormonellen Schwankungen stehen vor allem Umweltbelastungen im Verdacht, die Krankheit zu begünstigen. Eine wichtige ganzheitliche Maßnahme wird dem Spurenelement Selen zugeschrieben. Richtig dosiert kann es das Schilddrüsengewebe wirksam schützen. Fragen Sie uns nach der passenden Produktempfehlung und Einnahme. 

Diabetes Typ I: Bei Typ I Diabetes werden die Zellen der Bauchspeicheldrüse (Beta-Zellen) vom Immunsystem bekämpft und zerstört. Dadurch wird die Insulinproduktion verhindert und der „Zucker“ reichert sich im Blut an. Forscher vermuten, dass spezielle Viren (Röteln oder Herpesviren) die Abwehr in die Irre leiten. Auch das Klebereiweiß Gluten und eine Störung in der Zusammensetzung der Darmflora werden als mögliche weitere Faktoren in Forscherkreisen diskutiert. Die Stabilisierung der Darmflora gilt daher als mögliche therapeutisch-unterstützende Maßnahme.

Zöliakie: Zöliakie beruht auf einer Unverträglichkeit gegenüber dem Klebereiweiß Gluten. Dieses schädigt die Dünndarmschleimhaut und zerstört schließlich die Darmzotten. Wichtige Nährstoffe können nicht mehr in ausreichender Form aufgenommen werden. Zink-, Eisen- oder Vitamin B12-Mangel können die Folge sein. Der konsequente Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel führt meist innerhalb kurzer Zeit zu einer deutlichen Besserung.

Psoriasis: Typische Anzeichen der auch unter „Schuppenflechte“ bekannten Erkrankung sind verdickte, schuppende und juckende Hautpartien. Daneben werden nicht selten die Gelenke angegriffen und zusätzlich das Risiko für Diabetes und Bluthochdruck erhöht. Entzündungshemmende Fette und Öle (Omega-3), eine ausgewogene Ernährung, die Zufuhr lebenswichtiger Antioxidantien und die Regulierung des Darmmilieus sind ganzheitliche Ansätze zur Steigerung der Lebensqualität.

Nutzen Sie jetzt unsere Beratungswochen und lassen sich umfassend informieren. Wir ersetzen damit keinesfalls die Diagnose/Therapie durch einen Facharzt – sondern sehen uns als Unterstützer für Ihre Gesundheit. Besuchen Sie uns gerne.